Omnes Audio SideKick M   Kompaktlautsprecher aus K+T 1/2018

technische Daten:
  • Impedanz: 6 Ohm
  • Kennschalldruck (2,83V/1m): 80 dB
  • Maße (HxBxT): 350 x 140 x 320 mm
  • Frequenzbereich (-8dB): 48 - 21000 Hz
  • Trennfrequenz(en): Hz
  • Prinzip: Passivmembran

Omnes Audio SideKick M ist ein zwei-Wege Kompaktlautsprecher.

Omnes Audio SideKick M ist ein hochwertiger Lautsprecher mit Chassis der Firma Omnes Audio und Firma Tang Band, in dem zur Bassabstimmung Passivmembranen zum Einsatz kommen.

Der Bausatz enthält folgende Lautsprecher:
- ein Breitband-Lautsprecher Omnes Audio BB 3.5
- einen Tieftöner Tang Band W5-1138 SMF

Der Lautsprecher wurde von Blue Planet Acoustic entwickelt.

Die Frequenzweiche besteht aus:
- einem Hochpass 2. Ordnung (12 dB / Oktave) für den Breitbandlautsprecher.
- einem Tiefpass 1. Ordnung (6 dB / Oktave) für den Tieftonlautsprecher.

Der Frequenzgang des Lautsprechers ist weitgehend ausgewogen.

Das Abklingspektrum ist für einen Breitbänder vorzüglich.

Die nichtlinearen Verzerrungen bei geringen Lautstärken (85 dB, 1 m) liegen oberhalb von 600 Hz unter 0,5% und bleiben auch bei höheren Pegeln oberhalb von 600 Hz (95 dB, 1 m) im hörbaren Bereich unter 1 %.

Ein Ausschnitt aus dem Klang+Ton Hörtest

"Starten wir den Hörtest doch mal mit etwas, das eigentlich gar nicht funktionieren kann: Die kleinen SideKick_M als im klassischen Stereodreieck mit zweieinhalb Metern Abstand voneinander und zum Hörplatz, dazu große epische Musik - Neil Youngs Zwanzigminüter "Ramada Inn". Von wegen geht nicht. Die optisch unauffälligen Boxen schaffen es ohne Mühe, ein breites Panorama aufzuziehen und den ganzen Raum mit Musik zu füllen. Dynamisch anständig, natürlich mit Grenzen bei der Pegelreserve. Breitbänder und Bass fügen sich harmonisch aneinander, der Klangeindruck liegt ein bisschen auf der warmen Seite. Der Breitbänder benimmt sich sehr diszipliniert, vielleicht tut er im Präsenzbereich ein kleines bisschen zu viel des Guten, aber das liegt ganz klar im Bereich persönlicher Geschmacksfragen. Die große Schwester klingt merklich anders. Ja, sie "schiebt" untenherum merklich mehr. ImVerhaltnis zu den höheren Lagen scheint mir das des Guten sogar etwas reichlich. Die Klangbalance des Breitbänders scheint ebenfalls etwas anders, er setzt seine Glanzlichter etwas weiter oben im Spektrum. Das ist mal mehr, mal weniger die angenehmere Variante - abermals Geschmackssache. Ich jedenfalls halte die SideKick_M in dieser Betriebsart für das etwas stimmigere Konzept. Blue Planet Acoustic empfiehlt ausdrücklich auch den liegenden Betrieb mit zur Stellflache hin gerichteten Passivmembranen unter Wahrung von mindestens vier Zentimetern Abstand. Also flugs ein Stück Dachlatte viermal abgelängt und hochkant unter den Lautsprechern platziert, das Ganze durfte links und rechts außen auf unserem großen Rack Platz nehmen. Die daraus resultierenden Probleme waren eher praktischer Natur, weil anfangs immer irgendetwas resonierte, doch das war in den Griff zu bekommen. Der Hersteller empfiehlt, in dieser Betriebsart die Passivmembran der SideKick_M mit 10-15 Gramm Zusatzmasse zu beschweren und so eine tiefere Abstimmung zu erzielen. Das kann man bestimmt machen, ich hatte jedoch auch praktisch keine Probleme mit einem aufgedickten Bass. Bei der großen SideKick_L war's wiederum etwas anders, hier gibt's auch eine "Beschwerungsempfehlung". Und warum sollte man die SideKicks überhaupt liegend betreiben? Blue Planet Acoustic nennt eine Luxus-Soundbar für den Fernseher als Anwendung, das funktioniert mit Sicherheit. Ich hab spaßeshalber die SideKick_M mal als PC-Lautsprecher links und rechts vom Monitor eingesetzt. Dabei haben sie mich samt Bürostuhl fast an die gegenüberliegende Wand gedrückt, so sehr "föhnt" das. Auch hier ist die Idee mit der Zusatzmasse bestimmt eine gute. Das sind zwei klanglich wirklich erwachsene Kompaktboxen, die weit schwierigere Beschallungsaufgaben erledigen können, als es optisch den Anschein hat. Die kleinere SideKick_M scheint mir die universellere Lösung, eine Empfehlung gibt's definitiv für beide."

Unser Bausatz besteht aus

  • Omnes Audio, Breitbänder BB 3.5
  • Tang Band W5-1138 SMF
  • Tang Band PR-14 Passivmembran
  • Dämmmaterial Sonofil 100 x 35 cm für 20 Liter
  • Terminal T105 Au mit Messingklemmen, vergoldet
  • 2m Lautsprecherkabel 2x1,5 mm2, transparent
  • Pan-Schrauben 3,5x17 schwarz, Kreuzschlitz, 8 Stück
  • Pan-Schrauben 4x20 schwarz, Kreuzschlitz, 8 Stück
  • Bauplan für den Bausatz

den Frequenzweichenbauteilen (rechts),
auf einem Holzbrettchen aufzubauen.

  • Audaphon MKT Kondensator 15 uF / 160 Vdc
  • Mundorf Elko glatt, 68uF / 50 Vdc
  • 1,0 mm Luftspule, 0,68 mH/0,39 Ohm
  • Audaphon M-Kern-Spule M14, 3,9 mH/0,22 0hm
  • Mundorf H-Kern-Spule H71, 4,7 mH/0,46 0hm
  • Keramikwiderstand 15 Ohm/10 Watt
  • Keramikwiderstand 2,7 Ohm/20 Watt
  • Metalloxidwiderstand MOX10 6,8 Ohm (blau-grau-gold)

Bausatz ohne Gehäuse, Preis pro Box   EUR 163,00 ohne MwSt: € 136.97 / $ 156.15

Bausatz mit High-End-Weiche

Der Highend-Bausatz ist an den wichtigen Stellen mit Backlackspulen ausgestattet um den Mikrofonieeffekt zu verringern (Der Strom durch die Spule erzeugt ein Magnetfeld, das wiederum den Wickel in Bewegung bringt. Diese Bewegung induziert Spannungen in der Spule, die sich dem Nutzsignal aufaddieren. Je fester der Wickel der Spule ist, desto weniger wird das Nutzsignal verfälscht.) Die Kondensatoren für den Breitbänder - wo es besonders auf die Qualität ankommt - sind hochwertige Audaphon MKT und MKP Kondensatoren.

Bausatz mit High-End-Weiche ohne Gehäuse, Preis pro Lautsprecher   EUR 199,00 ohne MwSt: € 167.23 / $ 190.64

Raster-Leiterplatten

Falls Sie die Frequenzweiche lieber auf einer 159 x 127 mm Raster-Leiterplatte statt auf Holz aufbauen wollen:
Rasterplatte RA160, Best.-Nr. I-2766, Preis pro Stück:   EUR 5,10 ohne MwSt: € 4.29 / $ 4.89
Pro Bausatz empfehlen wir eine Platte (für ein Paar Boxen also 2)


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